Vergangene Projekte 2019


14.4.2019 - Familiensonntag #1 mit Malatelier

Bei garstigen 5 °C Aussentemperatur und Schnee bot der erste Familiensonntag einen willkommenen Treffpunkt. Die diversen Spielsachen aus der Ludothek Bülach und das offene Malatelier liessen die trübe Stimmung draussen schnell in Vergessenheit geraten.

 

Wir freuen uns aufs nächste Mal!


11.4.19 - Wasser sparen mit dem Smartphone

«Die Dusche ist die zweitgrösste Quelle unseres täglichen Wasserverbrauchs», sagt Martin Bölsterli von Transition Bülach. Täglich verbraucht jeder Wasser für die Körperpflege, um zu Waschen, Kochen oder für den Garten. Wie viel Wasser das tatsächlich ist – im Schweizer Durchschnitt über 200 Liter pro Kopf – und wie viel Energie das braucht, bleibt der Vorstellung oft verwehrt. Die Gruppe Wohnen und Energie des jungen Vereins Transition-Bülach lud am Donnerstag Interessierte ins HertiLabor in Bülach ein, um über den Wasser- und Energiekonsum zu reden und wie man diesen mit Smartphone-Apps und elektronischen Verbrauchsanzeigen in den Griff bekommt... -> weiter lesen im PDF-Artikel neben an...

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Interessiert daran, die Geräte zur Messung von Dusch-Wasserverbrauch und/oder vom Strom bei uns zu mieten (für ca. 2 Monate)?

-> Dann ungeniert melden: kontakt@transition-buelach.ch



1.4.19 - Erster Flick-Höck bei gemütlicher Atmosphäre

Eine kleine Frauengruppe traf sich am 1. April (kein Scherz!) zum ersten Flick-Höck Textil. Unter fachkundiger Beratung von Ruth Hebeisen wurden ein Jackenfutter perfekt geflickt, die Löcher in Kinderleggins verschwanden hinter einem Blumenmuster, Pulloverärmel wurden gekürzt, Socken kunstvoll gestopft ... Die Teilnehmerinnen genossen die gemütliche Atmosphäre und fanden das gemeinsame Flicken motivierend und lustvoll, obwohl wegen toter Wasserleitung weder Tee noch Kaffee gebraut werden konnte.

 

«Insgesamt werden in der Schweiz jährlich etwa 90‘000 Tonnen Kleider verkauft und 46‘000 Tonnen in gutem Zustand wieder eingesammelt. Berücksichtigt man die Tatsache, dass sowohl Produktion als auch Transport einen grossen Wasserverbrauch/-verschmutzung und einen enormen Energieverbrauch verursachen, dann wird die Dringlichkeit von nachhaltigem Handeln bewusst.» (www.walkincloset.ch)

 

Frisch auf zum nächsten Flick-Höck Textil am Montag, 6. Mai 2019, 14  bis 16 Uhr im Hertilabor.


18.3.19 - Interview mit Hannelore, 100. Mitglied von Transition-Bülach

Ein Jahr nach seiner Gründung zählt Transition-Bülach bereits über 100 Mitglieder. Vereinspräsident Mathias Spicher hat dies zum Anlass genommen, das 100. Mitglied des Vereis zu interviewen: Am 18. März hat er Hannelore, die erste Präsidentin in der 200-jährigen Geschichte der Lesegesellschaft Bülach, im Hertilabor zu einem Gespräch getroffen.

 

Hannelore, es ist toll, dich bei Transition dabei zu haben und danke, dass Du dir Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten. Wo hast Du von uns gehört und was hat dich überzeugt, dass Transition in Bülach sinnvoll ist?

Ich hatte den tollen neuen Kinder-Naschgarten auf dem Lindenhof gesehen und dann den Verein am Glasifest kennengelernt. Beides hat mich überzeugt. Ich habe dann auch interessiert in der Zeitung die zahlreichen Artikel gelesen, zum Beispiel über das Obst-Retten. Da habe ich entschieden, diese Initiative zu unterstützen.

 

Du bist ja nun das 100. Mitglied von Transition-Bülach geworden. Was denkst Du, worin liegt der Erfolg des Vereins?

Mir gefällt an Transition, dass man nicht lange überlegen und abklären will. Der Gedanke „einfach machen“ hat Charme und beflügelt. Gemeinsam Mitstreiter für ein Thema finden, das einen begeistert, und dann pragmatisch loslegen. Das hat Potenzial für mehr.

Hast denn Du selber solche Ideen im Kopf?

In der Tat sind da bereits zwei Projekte am Start. So wird die Lesegesellschaft eine „Offene Bücherkiste“ starten. Beim Stadtweiher und auf dem Lindenhof und neu auch im Hertilabor. An diesen Orten sollen Bücher frei zugänglich sein und zum Verweilen einladen. Wir möchten dieses Angebot gerne am Tag des Buches, also am 23. April, lancieren.

Weiter haben wir die Lesung mit Arno Camenisch im Hertilabor organisiert. Wir freuen uns sehr auf diesen Anlass und sind gespannt aufs Besucherinteresse. Camenisch sei ja sehr charmant und begeistert mit seiner Art nicht nur die weiblichen Zuhörerinnen. Wir hoffen also, das Hertilabor gut zu füllen.

 

Was wünschst Du dir zukünftig von Transition?

Als ich las, dass es auch eine Gruppe „Freizeit & Kultur“ gibt, schoss mir der Gedanke durch den Kopf: Braucht es denn das noch zusätzlich? Bei der ersten Sitzungsteilnahme merkte ich dann aber, dass es sehr positive Menschen sind, die sich austauschen und sich gegenseitig inspirieren und vernetzen wollen. Gerade dieses Vernetzen, das Termine koordinieren, das Einbinden von Jung und Alt und das gemeinsam und unkompliziert Dinge anpacken, das alles sehe ich als grosse Stärke. Dies gilt es zu erhalten und sogar noch weiter auszubauen.

 

Hannelore, vielen Dank für dieses Gespräch und dass du dabei bist.


15.3.19 - Winterschnitt der Obstbäume (12.01./9.2./15.3.):

Dieses Jahr gemeinsam mit dem GOBV (Gartenobstbauverein Bülach und Umgebung) haben wir an insgesamt 3 Anlässen Obstbäume in Form gebracht. Wir hoffen auf ein gutes Erntejahr 2019 zusammen mit euch allen!


14.3.19 - JETZT - Unterstütze die Energie-Genossenschaft!

Mit der Kickoff-Veranstaltung vom 14.03.2019 "Solaroffensive in Bülach" soll nun als nächster logischer Schritt eine Energie-Genossenschaft gegründet werden.

JETZT ist genau der richtige Augenblick, um sich einzubringen. Gemeinsam werden die Ziele und auch der Name der Genossenschaft definiert.

 

Wenn Du dies eine gute Sache findest und in irgend einer Art und Weise die Genossenschaft unterstützen kannst, so melde dich sehr gerne bei uns als:

  • Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft
  • Mitwirkung in der Energiegenossenschaft
  • Als Fachperson in der Energiegenossenschaft

Gerne das nebenstehende Formular ausfüllen (PDF oder Word) und per Post oder E-Mail schicken. Vielen Dank und schön, dass Du dabei bist.

 

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14.3.19 - Gelungener Auftakt zur Solar-Initiative in Bülach

Mit Solarenergie die Abhängigkeit von Erdöl reduzieren und einen lokalen Beitrag zur Energie- und Klimawende leisten – mit diesem Ziel lancierte Transition-Bülach am vergangenen Donnerstag die Solar-Initiative fürs Zürcher Unterland. Über 30 Teilnehmende – mehrheitlich Haus- und Wohnungsbesitzer, aber auch Gewerbetreibende und Mieter – fanden sich zum 1. Forum Wohnen & Energie im HertiLabor ein. Unter dem Titel «Solaroffensive» wurde über den aktuellen Stand von Solarstrom und die geplanten Gründung einer Energiegenossenschaft informiert. Die Initianten der Transition-Gruppe Wohnen & Energie zeigten sich zufrieden: «Der Funken ist gesprungen», sagte Heinrich Gugerli, Dr. Ing., dipl. Ing. ETH/SIA und Moderator. Dass er den Abend mit einem Video-Grusswort von Stadtrat Hanspeter Lienhard eröffnen konnte, zeige zudem die

Bedeutung der geplanten Energie-Genossenschaft.

 

Solarenergie zahlt sich aus

 

Die landläufige Meinung, Solarenergie sei teuer, sei überholt, sagte David Galeuchet, Vorstandmitglied von Swissolar, zu Beginn seiner Ausführungen. In den letzten 10 Jahren seien die Preise für Solarzellen um 90% gefallen. Damit stehe diese Technologie bereit um einen wesentlichen Beitrag zur Energiestrategie 2050 des Bundes zu leisten. Solaranlagen rentierten heute, wenn sie auf einen genügend hohen Eigenverbrauch ausgelegt seien. Das mache Solaranlagen zu einer interessanten Alternative zu herkömmlichen Energiequellen. Für Solarenergie sprechen noch weitere Vorteile: Etwa dass Liegenschaftsbesitzer die selbst produzierte Energie zu einem von ihnen bestimmten Preis ihren Mietern anbieten können. Und diese so nicht nur von günstigeren Energiekosten, sondern auch vom guten Gefühl einer lokalen und umweltschonenden Herkunft profitieren können.

 

Mitmachen lohnt sich

 

Die Förderung und Realisierung von Solaranlagen und damit verbunden einer rationellen Energienutzung sind nur zwei der Ziele, die Transition mit der Gründung der Energiegenossenschaft erreichen möchte. Das sagte Walter Heckendorn und erläuterte die Ziele, Bedingungen und Vorhaben der Genossenschaft. Für ihn ist klar: «Die Mitglieder profitieren neben anderen Vorteilen von einer kostenlosen Erstberatung durch Fachleute. Und unsere Stadt von der lokalen Wertschöpfung und einer grösseren Enegieautonomie.» Weitere Interessierte an der Gründung der Energiegenossenschaft melden sich bis Ende März bei Transition-Bülach (www.transition-buelach.ch).

 

Das 2. Forum Wohnen & Energie zum Thema «Mit Verbraucher-Apps in die persönliche Energiechallenge» findet am 11. April 2019 statt.

 

Für weitere Informationen:

Mathias Spicher, Transition-Bülach, 8180 Bülach, Tel. 078 945 25 46, mspicher@gmx.ch


11.3.19 - Skandinavischer Abend mit Text und Musik

Der Hauptraum des Hertilabors war bis hinten voll am 11. März. Vorne brannte die alte Ständerlampe, welche neben einem aus dem Abbrisshaus geretteten Holzschrank stand; ansonsten war der Raum abgedunkelt und die zwei Öfen spendeten wohlige Wärme. Rose Herger leitete in den Skandinavischen Abend ein. Danach folgte abwechslend ein Stück skandinavische Musik und ein skandinavischer Text und so weiter. Claus Herger las -  mal auf schwedisch, mal auf deutsch, mal beides - skandinavische Texte. Elisabeth Trechslin (Gitarre) und Peter Nagel (Flöte) spielten unplugged musikalische Häppchen, mal Werke, die eigentlich für ganze Orchester wären, mal Auszüge aus einer Klaviersonate, mal schwedische Volkslieder. Der Abend fühlte sich mehr und mehr an wie ein Feierabend in der leichten Brise an der Schärenküste. Ein tolles Erlebnis.

 

Der nächste Abend der Reihe "Kultur im Labor" findet am Montag, 22. April statt. Der Bündner Autor Arno Camenisch wird dann aus seinem neuesten Roman vorlesen. Mehr Infos findest Du hier.


07.03.19 - Erster Frauenstammtisch im Hertilabor

Der erste Anlass vom Frauenstammtisch in unserem Hertilabor war ein voller Erfolg. Ca. 45 Besucherinnen und 2 Besucher hörten der Autorin Susanna Schwager aufmerksam zu. Es konnte nahtlos an die bisherigen stets gut besuchte Anlässe angeknüpft werden.

Wir freuen uns auf weitere spannende Anlässe in der Zukunft. Normalerweise jeden ersten Donnerstag im Monat (Details siehe "Frauenstammtisch).


04.02.19 - Erste GV und Referat von Maurice Maggi

Eine Hofladentour, ein Gemeinschaftsgarten, die Planung einer Solargenossenschaft, eine Mostete mit einem Ertrag von über 1‘000 Liter Most und Apfelmuus, Pétanque-Abende, ein Ratgeber für cleveres Konsumieren in Bülach, die Gründung des «HertiLabors» – die Projekt-Liste, die Transition-Bülach 2018 umgesetzt hat, ist lang.

Dies zeigte sich an der ersten Generalversammlung des Vereins, der vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde und sich auf lokaler Ebene für einen Wandel in Konsum, Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Zukunft einsetzt. 100 Mitglieder zählt Transition-Bülach bereits, rund 45 fanden sich am 4. Februar im «HertiLabor», der ehemaligen Herti-Baracke, ein, um die Zukunft des Vereins aktiv mitzugestalten.

 

«Anlässlich der Gründung hatten wir einen Film produziert, der Bülach als Stadt zeigt, wo sich die Bewohnerinnen und Bewohner kennen und auf der Strasse miteinander ins Gespräch kommen», wandte sich Vereinspräsident Mathias Spicher in seiner Begrüssung an die Generalversammlung. «Heute geht es mir genauso wie in diesem Film: Ich begegne immer mehr bekannten Gesichtern. Ich bin mir sicher, dass auch ihr solche Momente hattet.» Die in den folgenden eineinhalb Stunden diskutierten Traktanden wurden von der Generalversammlung allesamt gutgeheissen – die Jahresrechnung, die mit einem Überschuss schloss, einstimmig, das Budget 2019 mit wenigen Enthaltungen und Gegenstimmen.

Ganz ohne Gegenstimme und mit viel Applaus wählten die Vereinsmitglieder zuletzt ihren neu zusammengesetzten Vorstand, der sich aus Mathias Spicher (Präsident), Tanja Schneider, Benedikt Schuster und Barbara Gugerli zusammensetzt. Patrick Illi wurde als Revisor wiedergewählt.

 

Ganz nach dem Vereinsmotto «Einfach, machen Jetzt!» nutzte Transition-Bülach auch ihre erste Generalversammlung für eine Prise

 

Aktivismus: Im Anschluss an die Versammlung lud sie zu einem öffentlichen Referat von Maurice Maggi ein, der in Zürich seit 30 Jahren Wildblumen auf ungenutzten Flächen aussät und so im Kleinen die Welt positiv verändert.

(Text von Olivia Rigoni)


19.01.19 - "Weichenstellung"

Am Samstag 19.01.19 hatten wir unsere grosse "Weichenstellung" der Herti-Baracke. Alle Anwesenden haben gemeinsam die Prioritäten definiert und so die Weichen der nahen Zukunft gestellt.

Und den definitiven Namen hat das Ding auch. Ab sofort nennen wir es vielsagend "Herti-Labor". Bist Du bereit für Experimente?