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17. August - Umwelttag

Übrigens: Die Produkte, die wir am Umwelttag feilgeboten haben, sind auch weiterhin bei uns erhältlich: Das beliebte Transition-Bier und die übersichtlich gestaltete «Clever konsumieren»-Karte, die aufzeigt, wo und wie man in Bülach clever konsumieren kann, können per Mail bestellt werden. Das Bier ist zudem bei der Brauerei St. Laurentius erhältlich.


12. August 2019 - Einfach Feiern JETZT!

Mitglieder-Sommer-Fest

Das erste Mitglieder-Sommer-Fest war gemütlich, kurzweilig und unkompliziert. Bei leiser Musik haben wir das PotLuck-Buffet genossen, geschwatzt, gespielt und zusammen auf das Erreichte angestossen. Einfach ein Abend für uns!

 



16. Juli 2019 - Chriesätä 2019 ist beendet

Während zwei Wochen konnten unsere Mitglieder bei den 5 Chriesibäumen in unserer Obhut selber Chriesi pflücken gehen. Leider war es nicht ein so tolles Chriesijahr. Dies hängt vermutlich einerseits damit zusammen, dass letztes Jahr ausgezeichnet war und die Bäume eine Pause machen und andererseits haben die Bäume ev. doch etwas Frost erwischt in der Blütezeit.

Die Gruppe "StadtBuure" konnte dennoch einige Bäume in Winkel und Bachenbülach finden und so konnten zwei Fässli mit Kirschen gefüllt werden. Das Hertihus entsteinte eines der Fässer, daraus wird nun eine Chriesibier und das andere Fass wird in 6 Wochen zu Kirsch gebrannt. Man darf also gespannt sein.


10. Juli 2019 - Gelungener Start der EnergieGenossenschaft-Bülach

Rund 25 künftige Genossenschafter und Interessenten trafen sich am letzten Mittwoch zur Gründung der EnergieGenossenschaft-Bülach. Ihr Ziel: Vor allem mit Solarenergie die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien im Zürcher Unterland zu reduzieren und einen lokalen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes zu leisten.

 

«23 Anteilscheine, 20 Genossenschafterinnen und Genossenschafter, mehrere Interessenten – die Gründung der EnergieGenossenschaft-Bülach ist ein Meilenstein zur Förderung der Solarenergie und erneuerbaren Energien in unserer Region», freuen sich die Initianten von Transition-Bülach. Die Gründungsversammlung wählte einstimmig den Verwaltungsrat: Daniela Gramegna, Präsidentin sowie Heinrich Gugerli und Markus Weingartner. Für sie heisst es: «Der Anfang ist gemacht, nun gilt es die Strategie weiter zu konkretisieren, unsere Genossenschaft bekannt zu machen und noch mehr Menschen zum Mitmachen in unserem Netzwerk zu begeistern.»

 

Von den Genossenschaftern wurden Walter Heckendorn und Mathias Spicher als Geschäftsleitungs-Team gewählt. Auf sie wartet nun einiges an Arbeit: angefangen vom Eintrag ins Handelsregister bis hin zur Bearbeitung erster anstehender Projekte. Ihr Ziel ist es, interessierte Personen über ein strategisches Vorgehen zur rationellen Energienutzung und in der Umstellung auf erneuerbare Energien zu beraten, aber auch  Wohnungseigentümer und Betriebe für den Umstieg auf umweltfreundliche Energien zu begeistern und so neue Solarenergieprojekte zu lancieren. Denn richtig umgesetzt, rechnet sich Solarenergie bereits heute. Die beiden Geschäftsleitungs-Mitglieder betonen, dass sie keine Konkurrenz zu den lokalen Anbietern aufbauen wollen. «Ganz im Gegenteil, unsere Genossenschaft will einen Beitrag zum Durchbruch der erneuerbaren Energien leisten. Dazu wollen wir Türen öffnen und bei konkreten Projekten die Zusammenarbeit mit dem lokalen Gewerbe suchen».

Wollen Sie mehr erfahren oder Genossenschafter werden? Melden Sie sich bei dgramegna@bluewin.ch. Bald können Sie uns auch online besuchen.

 

Kontakt: Daniela Gramegna, Präsidentin, Tel. +41 78 670 18 88, dgramegna@bluewin.ch

 


10. Juli 2019 - Wir brauten das 1. Transition-Brotbier

Frisches Bier aus altem Brot

Kaum ein anderes Lebensmittel landet so häufig im Abfall wie Brot. Dabei lässt sich hartes Brot auf vielseitige Weise verwenden. Neben Ge­richten wie Fotzelschnitte oder Käse-Brot-Suppe, eignet sich Altbrot auch zur Bierherstellung.

 

Mit vereinten Kräften, und stets einem Bier in der Hand, haben wir das 1.Transition-Brotbier angesetzt. Herzlichen Dank an Sarah und John von St.Laurentius für den spannenden Abend und vielen Dank auch an KLAUS Mischa für das Alt-Brot.

 

Am Sa. 17.8. kann am "Handfest und Umwelttag" das Bier probiert werden!


7. Juli 2019 - Konzert: «Fernweh» mit Anurba

Ganz toll war es, das Benefiz-Konzert von Barbara Gugerli mit Anurba.

"Fernweh – Eine klingende Weltreise mit Anurba, Lieder und Melodien aus nahen und fernen Ländern und Kulturen"

(Barbara Gugerli-Dolder: Gesang, Gitarre, Flöte, Trommel / Urs Frei: Akkordeon / Andi Klaus: Geige / Fredi Wyler: Bassgitarre, Mandoline)

 

Vielen Dank für den tollen Betrag von 475.- für den Umbau des HertiLabors. Das können wir sehr gut gebrauchen.


16. Juni 2019 - Die WAVE machte Halt in Bülach

Im Sommer 2019 machte die WAVE einen ihrer Stopps bei uns in Bülach. Zahlreiche Elektromobile konnten bewundert werden und den vielen glänzenden Augen sah man an, dass diese tollen Fahrzeuge Alt und Jung zu begeistern vermögen. Wohl jedem Besucher wurde klar, dass die Mobilität der Zukunft elektrisch sein wird, aber auch, dass diese Fahrzeuge bereits heute schon tauglich für den Alltag sind.

Transition-Bülach war mit einem Stand vor Ort und machte Werbung für die kurz vor der Gründung stehende EnergieGenossenschaft-Bülach. Vielen Dank für das Interesse und die tollen Gespräche! Danke auch Stadtrat Hanspeter Lienhart für die wohlwollende Worte.


15. Juni 2019 - Willkommen in Bülach

Willkommen in Bülach! Am Samstag 15. Juni war Transition-Bülach mit einem Infostand am Neuzuzüger-Anlass vertreten. In der Stadthalle konnten sich rund 100 Neu-BülacherInnen einen Überblick über die Vereinsvielfalt verschaffen. An unserem Stand wurde über die Gruppen, verschiedene Aktivitäten und die Solargenossenschaft informiert, ausserdem sind die letzten Pflanzen von der Setzlingsbörse verschenkt worden und nehmen jetzt neue Gärten und Balkone in Bülach in Beschlag. Wir wünschen viel Spass mit den Pflanzen und deren Früchten. Erfreulicherweise haben sich ein paar Neu-BülacherInnen gleich dazu entscheiden, Mitglied im Verein zu werden. Somit auch: Herzlich willkommen bei Transition!


5. Juni 2019 - Medienmitteilung - Aus den Verhandlungen des Stadtrats

 

Gleich zwei tolle Neuigkeiten gibt es zu berichten! -> Transition-Bülach fängt langsam an Fussspuren in Bülach zu hinterlassen :-)

 

 

Stadtrat stimmt der weiteren Nutzung der Herti-Baracke durch den Verein Transition zu

Der Stadtrat hat im September 2018 beschlossen, die Herti-Baracke dem Verein Transition-Bülach unentgeltlich für einen sechsmonatigen Testbetrieb bis am 30. Juni 2019 zur Verfügung zu stellen.

Das „HertiLabor“ nahm anfangs 2019 den Betrieb auf. Jeden Montag-Nachmittag von 14 bis 17 Uhr ist der Café-Treffpunkt als Begegnungsort geöffnet. Zusätzlich haben seit Beginn des Jahres mehr als 18 öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 600 Teilnehmenden stattgefunden. Diese werden teilweise in Kooperation mit Dritten (Ludothek, Lesegesellschaft etc.) durchgeführt. Das Angebot reicht von Lesungen, Musikanlässen über öffentliche Diskussions- und Workshop-Anlässe bis zu themenspezifischen Treffen (Setzlingsbörse, Flick-Höck textil, „Veloputzete“, Forum Wohnen & Energie etc.). Ebenso findet regelmässig der Frauenstamm Bülach im „HertiLabor“ statt.

Die Verantwortlichen von Transition-Bülach ziehen eine positive Bilanz und möchten das „HertiLabor“ gerne weiterführen. Der Verein hat bisher geschätzt knapp 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Auch seitens der Stadt fällt der Rückblick positiv aus: Das „HertiLabor“ hat sich innert kurzer Zeit zu einem wichtigen Begegnungs- und Veranstaltungsort entwickelt. Breite Bevölkerungskreise profitieren davon. Dass der Bedarf nach einer solchen Lokalität mit verschiedenen Angeboten vorhanden ist, zeigen die Besucherzahlen. Der Stadtrat hat daher beschlossen, die Herti-Baracke dem Verein Transition für weitere drei Jahre zur Verfügung zu stellen. Ab dem 1. Januar 2020 betreibt Transition-Bülach die Lokalität gemeinsam mit dem Gemeinnützigen Frauenverein Bülach. Die Stadt wird eine Vereinbarung mit beiden Institutionen abschliessen und sich an den Betriebskosten beteiligen.

Der Stadtrat schätzt das grosse Engagement des Vereins Transition-Bülach sehr und freut sich, dass Bülach in den kommenden Jahren über diesen Begegnungs- und Veranstaltungsort verfügt.

 

Bülach strebt Auszeichnung als „Fair Trade Town“ an

„Fair Trade Town“ ist eine Auszeichnung, die Gemeinden und Städten verliehen wird, die sich für den Fairen Handel engagieren. „Fair Trade Town“ ermöglicht es Gemeinden, ihr Engagement für nachhaltigen und sozialverträglichen Konsum sichtbar zu machen und bezieht alle AkteurInnen der Gemeinde mit ein. Viele der globalen sozialen und ökologischen Herausforderungen stehen in Zusammenhang mit dem Konsumverhalten. Durch einen nachhaltigen, fairen Konsum können positive Veränderungen in Gang gesetzt werden. Hier setzt „Fair Trade Town“ an: Städte und Gemeinden werden für besonderes Engagement im Bereich Fairer Handel ausgezeichnet, mit dem Ziel, das Bewusstsein der Bevölkerung für nachhaltigen, fairen Konsum zu stärken. In diesem Prozess werden lokale Betriebe, Restaurants, Cafés, Schulen und Institutionen der Gemeinde miteingebunden. Mehr Informationen zur Auszeichnung finden sich unter http://www.fairtradetown.ch.

Nachhaltigkeit hat in den vergangenen Jahren in Bülach und der Stadtverwaltung an Bedeutung gewonnen. Die Aktivität des Vereins Transition Bülach und die Beteiligung an deren Veranstaltungen machen dies deutlich. Der Stadtrat würdigt das grosse freiwillige Engagement in diesem Bereich und trägt ihren Teil zur Erreichung der Auszeichnung „Fair Trade Town“ bei.

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Transition Bülach, welcher wertvolle Vorarbeit geleistet hat. So sind bereits zahlreiche Institutionen und Gewerbebetriebe für das Vorhaben gewonnen worden. Die Umsetzung innerhalb der Stadtverwaltung ist spätestens bis 2021, abgestimmt auf den Umzug ins neue Stadthaus, geplant.


25. Mai 2019 - Energie-«Tatorte» gefunden!

Zu den diesjährigen «Tage der Sonne» organisierte Transition-Bülach einen Energieparcours zu fünf ausgewählten «Tatorten». 15 Transition-Mitglieder und Interessierte für die Energiegenossenschaft (in Gründung) konnten sich davon überzeugen, dass bereits heute konkrete Lösungen für die Energiewende zur Verfügung stehen.

 

100% erneuerbare Energie fürs Schulhaus Schwerzgrueb: Heinrich Gugerli, Gruppe «Wohnen & Energie» startete den Parcours im Schulhaus Schwerzgrueb. Die Schulanlage wurde 2014/15 umfassend erneuert. Über Erdsonden unter dem Sportplatz mit insgesamt 3.6 km Länge wird dem Erdreich Wärme für die Heizung entzogen. Sonnenkollektoren produzieren das Warmwasser und erlauben zudem eine Regeneration der Erdsonden zur Vermeidung einer langfristigen Auskühlung. Die für die Heizung zugeführte Energie konnte auf einen Fünftel reduziert werden. Aus dem Netz wird ausschliesslich Ökostrom bezogen. Innerhalb der kommenden fünf Jahre wird die Gebäudetechnik zudem weiter optimiert.

 

Plus-Energie Einfamilienhaus: Ein ähnliches Konzept in kleinerem Massstab konnten wir im Einfamilienhaus an der Berglistrasse 8 besichtigen. Mit neuen Fenstern und neuer Wärmedämmung von Dach, Kellerdecke und -wänden wurde der Heizwärmebedarf reduziert. Die Fassade mit leicht gedämmtem Doppelschalenmauerwerk wurde belassen. Mit einer 50 m2-Solarstromanlage (9 kW-Peak) wird so viel Strom für die Wärmepumpe und den Haushalt produziert, dass die Jahresbilanz leicht im Überschuss abschliesst. Der zeitgleiche Eigenverbrauch liegt bei 21%. Durch eine Batterie oder ein Elektrofahrzeug liesse sich dieser Anteil noch wesentlich steigern.

 

Solarstrom für Eigenverbrauch zahlt sich bereits heute aus: Die Solarstromanlage an der Schuemacherstrasse 2 wurde für einen möglichst hohen Eigenverbrauch konzipiert, in dem drei Reihenhäuser zusammengeschaltet wurden. Erreicht wird damit ein Eigenverbrauchsanteil von 45%. Der Eigenverbrauch der Anlage wird erfasst und dem Eigentümer zum vollen Tarif, die ins Netz rückgelieferte Energie zu einem reduzierten Ansatz vergütet. Alle drei Hausbesitzer bezahlen ihren Strom weiter so wie bisher.

 

Erneuerbare Energie aus dem Bülacher Wald: Das Schulhaus Hohfuri ist mit der benachbarten Wohnüberbauung Gstückt in einem Wärmeverbund zusammengeschlossen. 75% der Energie stammen von Holzschnitzeln vom Werkhof Brengspel. Den Rest liefert die Gasheizung. Insgesamt wird 5% des Wärmebedarfs von Bülach durch Holz gedeckt, womit das Potenzial der Bülacher Wälder schon weitgehend ausgeschöpft ist.

 

Die städtischen Solarstromanlagen: Zum Abschluss gab Mathias Spicher im HertiLabor einen Überblick über den Stand der städtischen Solaranlagen. Die grösste Anlage mit über 200 kW-Peak steht auf der Stadthalle. Insgesamt produzieren die fünf bisher installierten Anlagen bereits 5% des städtischen Elektrizitätsbedarfes. Dies entspricht einem Viertel des auf den städtischen Dächern ausgewiesenen Potenzials.

 

Wo steht Bülach heute?: Der städtische Gebäudepark wird bereits zu über 30% erneuerbar beheizt. Bezogen auf die ganze Stadt ist der Anteil an lokalen erneuerbaren Energien aber noch sehr bescheiden. Transition-Bülach mit der zukünftigen Energiegenossenschaft hofft in den nächsten Jahren möglichst viele Bülacher/innen und das lokale Gewerbe für erneuerbare Energie motivieren und gewinnen zu können.

Die ausführliche Broschüre zum Energieparcours kann unter www.transition-buelach.ch bezogen werden.

 

Für weitere Informationen: kontakt@transition-buelach.ch

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19. Mai 2019 - «Fair Traders» auf der Leinwand und live

Über 50 Personen besuchten den Film «Fair Traders» im Kino ABC und begegneten dem Bio-Baumwolle-Pionier Patrick Hohmann persönlich. Wir von der Gruppe «Konsum & Recycling», Transition-Bülach, danken Herrn Stottele vom Kino ABC herzlich, dass er diesen Anlass ermöglichte.

Der Dokumentarfilmer Nino Jacusso hat sich an die Fersen von drei Unternehmer/innen geheftet, die erfolgreich alternative Wege gegangen sind: Patrick Hohmann produziert mit ‘bioRe’ faire und biologische Baumwolle und -kleider in Indien und Tansania; Sina Trinkwalder stellt in Deutschland Kleider und Rucksäcke nach ökologischen und sozialen Massstäben her und Claudia Zimmermann betreibt mit ihrem Mann einen Bio-Bauernhof und -Laden im Solothurnischen.

Alle drei Akteure haben es trotz schwieriger Marktsituation geschafft zu überleben und engagieren sich mit Herzblut für ihre nachhaltigen Unternehmen. Die Beharrlichkeit mit welcher die drei Unternehmer ihre Visionen umsetzen und Hindernisse überwinden überzeugt und motiviert. Das Besondere an diesem Anlass war, dass Patrick Hohmann persönlich in den Film einführte und danach im HertiLabor während eineinhalb Stunden den 25 Anwesenden Fragen beantwortete und mit seinen Überzeugungen und Erlebnissen uns sehr beeindruckte.

 

«Nicht um reich zu werden arbeiten wir, sondern für die Menschen, die für uns produzieren, um Ihnen einen Freiraum zur Entwicklung und einen Ausweg aus der Schuldenfalle zu ermöglichen.» sagte Hohmann. Heute sind 96% der in Indien produzierten Baumwolle genmanipuliert (GVO). Diese Hybrid-Samen sind bis zu viermal teurer als die einheimischen Sorten, die rar geworden sind.

Saubere gentechfreie Bio-Samen sind in Indien kaum mehr erhältlich. BioRe hat deshalb ein Projekt für gentechnisch freies Bio-Saatgut zusammen mit einer Universität gestartet. 

Neben einer Abnahmegarantie zu einem fairen Preis zahlt bioRe den Bauern eine zusätzliche Prämie. Kurse und Weiterbildungen zeigen wie sie Dünger und Pflanzenschutzmittel aus hofeigenen Rohstoffen selber herstellen können. Die Vision von Patrick Hohmann, dass die Baumwollbauern ihren Lohn verdoppeln können, ging in Erfüllung.

Die Stiftung bioRe richtete in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Dorfgemeinschaft 18 Animationsschulen in Indien ein, ferner ein Berufsbildungszentrum, Brunnen für sauberes Trinkwasser, sanitäre Einrichtungen, einen Medizinbus usw. All dies ist aus dem Dialog mit der Bevölkerung entstanden. «Der direkte Kontakt ist zentral.» betont Patrick Hohmann. «Wir Unternehmer und Händler tragen die Verantwortung für die Produzent/innen und als Konsument/innen haben Sie es in der Hand, wen Sie unterstützen wollen.» Bei den bioRe-Kleidern wie z.B. Naturaline von Coop kann die ganze Herstellungskette im Internet nachgeschaut werden.

Eine Teilnehmerin bemerkte zum Schluss: «Die drei Beispiele im Film und die Ausführungen von Patrick Hohmann berühren und ermutigen mich über mein eigenes Konsumverhalten nachzudenken und etwas zu verändern.»

In diesem Sinne besteht eine «Verwandtschaft» mit Transition-Bülach. Wir bieten Gelegenheit, über Fragen der Zukunft, über unsere eigenen Haltungen nachzudenken, auszutauschen, sich inspirieren zu lassen und wo irgend möglich in Taten vor Ort umzusetzen.

www.transition-buelach.ch


10.5.2019 - Gemeinsam im Hertilabor

Seit Januar 2019 nutzt der Verein Transition-Bülach die Hertibaracke/das Hertilabor als Ort für vielfältige Veranstaltungen und Begegnungen. Es kam in dem bisher 4-monatigen Betrieb zu kulturellen und sozialen Anlässen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Dabei konnten wir verschiedene Vereine und Gruppierungen Bülachs (Frauenstamm, Lesegesellschaft, FotoVerein, Ludothek etc.) als Kooperationspartner für gemeinsame Veranstaltungen gewinnen. Mit grossem ideellen, zeitlichen und materiellen Aufwand hat der Verein Transition in den letzten

Monaten aus der Hertibaracke ein attraktives Veranstaltungslabor gemacht.

 

Der Betrieb wurde in einer Leitungsvereinbarung mit der Stadt Bülach vorerst auf ein halbes Jahr befristet. Bis Ende Juni wird der Stadtrat entscheiden, ob und in welcher Form der Verein Transition die Räumlichkeiten weiter nutzen und betreiben kann. An seiner Sitzung vom 24. 4. 2019 hat der Stadtrat von Bülach beschlossen, auch dem Gemeinnützigen Frauenverein ab Januar 2020 Räumlichkeiten für seine

Kursaktivitäten und seine Holzwerkstatt, als Ersatz für die bisher genutzten Räume im reformierten Kirchgemeindezentrum, in der Hertibaracke zur Verfügung zu stellen. An den hierfür nötigen baulichen Anpassungen (Heizung, Elektrik) beteiligt sich die Stadt mit einem Betrag in der Höhe von 35 000 Franken, der Gemeinnützige Frauenverein mit 10 000 Franken. Die Betriebskosten übernimmt die Stadt.

 

Der Verein Transition versteht dieses Engagement der Stadt Bülach als Zeichen für ein längerfristiges Engagement im Hertilabor und als klares Bekenntnis zur Förderung kultureller und sozialer Vielfalt in Bülach.

 

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, zukünftige Zusammenarbeit mit dem Frauenverein und anderen engagierten Bülacherinnen und Bülachern im Hertilabor und sind überzeugt, dass sich aus einer gemeinsamen Nutzung der Räumlichkeiten Impulse für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Stadt gewinnen lassen.


27.4.2019 - Setzlingsbörse und Urban Gardening

Zwei Anlässe liessen Ende April das Herz von Gärtnerinnen, Gemüseliebhabern und Blumenfreunden höher schlagen: Die erste Setzlingsbörse von Transition-Bülach im Hertilabor und die Aktion "Bülach wird bunt". Während an der Setzlingsbörse Setzlinge verschiedenster Gemüsesorten getauscht wurden, streuten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Urban Gardening-Gruppe in ganz Bülach Samen auf kahlen Flächen - mit dem Ziel, unsere Stadt etwas bunter zu machen.


14.4.2019 - Familiensonntag #1 mit Malatelier

Bei garstigen 5 °C Aussentemperatur und Schnee bot der erste Familiensonntag einen willkommenen Treffpunkt. Die diversen Spielsachen aus der Ludothek Bülach und das offene Malatelier liessen die trübe Stimmung draussen schnell in Vergessenheit geraten.

 

Wir freuen uns aufs nächste Mal!


11.4.19 - 2. Forum Wohnen & Energie: Wasser sparen mit dem Smartphone

 

 Wissen Sie wie viele Liter warmes Wasser Sie für eine Dusche brauchen? Wer hat schon eine Vorstellung von einer Kilowattstunde? Strom- und Wasserabrechnungen helfen uns da nicht weiter. Aber clevere kleine Messgeräte-Apps führen uns vor Augen wie viel Energie wir beim Duschen, beim Haare Föhnen, Staubsaugen oder Teewasser Kochen brauchen.

Transition-Bülach  stellte am 2. Forum Wohnen & Energie am 11. April im HertiLabor zwei solcher Apps vor. Martin Bölsterli motivierte die knapp 20 Anwesenden mit einem persönlich und erfolgreich erprobten Duschmessgerät, den eigenen Verbrauch zu messen.

 

Verhaltensforschung zeigt Wirkung

Die Dusch-App gibt Echtzeit-Feedback zu einem energieintensiven Verhalten. Warmwasser ist ein Energiefresser und steht nach dem Heizen an zweiter Stelle im Haushalt. Die Dusch-App wurde aufgrund neuster Forschungsergebnisse der ETH Zürich entwickelt. «Das Sparpotenzial ist erheblich», berichtete Harald Fechner. Allein durch die Anzeige am Gerät kann im Durchschnitt über 20% Energie (jährlich 200kWh pro Person) beim Duschen eingespart werden. Ein grosses Potenzial liegt dabei besonders bei der jungen Generation.

 

 

Mich kann man mieten

Transition-Bülach leiht die Dusch- und Strommessgeräte-Apps jeweils für zwei Monate zu einer bescheidenen Miete aus, frei nach dem Motto: «Teilen ist kaufen für Fortgeschrittene».

 

 

 

Bei Interesse an einer Miete ungeniert melden: kontakt@transition-buelach.ch


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Artikel Zürcher Unterländer zum 2. Forum Wohnen & Energie
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1.4.19 - Erster Flick-Höck bei gemütlicher Atmosphäre

Eine kleine Frauengruppe traf sich am 1. April (kein Scherz!) zum ersten Flick-Höck Textil. Unter fachkundiger Beratung von Ruth Hebeisen wurden ein Jackenfutter perfekt geflickt, die Löcher in Kinderleggins verschwanden hinter einem Blumenmuster, Pulloverärmel wurden gekürzt, Socken kunstvoll gestopft ... Die Teilnehmerinnen genossen die gemütliche Atmosphäre und fanden das gemeinsame Flicken motivierend und lustvoll, obwohl wegen toter Wasserleitung weder Tee noch Kaffee gebraut werden konnte.

 

«Insgesamt werden in der Schweiz jährlich etwa 90‘000 Tonnen Kleider verkauft und 46‘000 Tonnen in gutem Zustand wieder eingesammelt. Berücksichtigt man die Tatsache, dass sowohl Produktion als auch Transport einen grossen Wasserverbrauch/-verschmutzung und einen enormen Energieverbrauch verursachen, dann wird die Dringlichkeit von nachhaltigem Handeln bewusst.» (www.walkincloset.ch)

 

Frisch auf zum nächsten Flick-Höck Textil am Montag, 6. Mai 2019, 14  bis 16 Uhr im Hertilabor.


18.3.19 - Interview mit Hannelore, 100. Mitglied von Transition-Bülach

Ein Jahr nach seiner Gründung zählt Transition-Bülach bereits über 100 Mitglieder. Vereinspräsident Mathias Spicher hat dies zum Anlass genommen, das 100. Mitglied des Vereis zu interviewen: Am 18. März hat er Hannelore, die erste Präsidentin in der 200-jährigen Geschichte der Lesegesellschaft Bülach, im Hertilabor zu einem Gespräch getroffen.

 

Hannelore, es ist toll, dich bei Transition dabei zu haben und danke, dass Du dir Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten. Wo hast Du von uns gehört und was hat dich überzeugt, dass Transition in Bülach sinnvoll ist?

Ich hatte den tollen neuen Kinder-Naschgarten auf dem Lindenhof gesehen und dann den Verein am Glasifest kennengelernt. Beides hat mich überzeugt. Ich habe dann auch interessiert in der Zeitung die zahlreichen Artikel gelesen, zum Beispiel über das Obst-Retten. Da habe ich entschieden, diese Initiative zu unterstützen.

 

Du bist ja nun das 100. Mitglied von Transition-Bülach geworden. Was denkst Du, worin liegt der Erfolg des Vereins?

Mir gefällt an Transition, dass man nicht lange überlegen und abklären will. Der Gedanke „einfach machen“ hat Charme und beflügelt. Gemeinsam Mitstreiter für ein Thema finden, das einen begeistert, und dann pragmatisch loslegen. Das hat Potenzial für mehr.

Hast denn Du selber solche Ideen im Kopf?

In der Tat sind da bereits zwei Projekte am Start. So wird die Lesegesellschaft eine „Offene Bücherkiste“ starten. Beim Stadtweiher und auf dem Lindenhof und neu auch im Hertilabor. An diesen Orten sollen Bücher frei zugänglich sein und zum Verweilen einladen. Wir möchten dieses Angebot gerne am Tag des Buches, also am 23. April, lancieren.

Weiter haben wir die Lesung mit Arno Camenisch im Hertilabor organisiert. Wir freuen uns sehr auf diesen Anlass und sind gespannt aufs Besucherinteresse. Camenisch sei ja sehr charmant und begeistert mit seiner Art nicht nur die weiblichen Zuhörerinnen. Wir hoffen also, das Hertilabor gut zu füllen.

 

Was wünschst Du dir zukünftig von Transition?

Als ich las, dass es auch eine Gruppe „Freizeit & Kultur“ gibt, schoss mir der Gedanke durch den Kopf: Braucht es denn das noch zusätzlich? Bei der ersten Sitzungsteilnahme merkte ich dann aber, dass es sehr positive Menschen sind, die sich austauschen und sich gegenseitig inspirieren und vernetzen wollen. Gerade dieses Vernetzen, das Termine koordinieren, das Einbinden von Jung und Alt und das gemeinsam und unkompliziert Dinge anpacken, das alles sehe ich als grosse Stärke. Dies gilt es zu erhalten und sogar noch weiter auszubauen.

 

Hannelore, vielen Dank für dieses Gespräch und dass du dabei bist.


15.3.19 - Winterschnitt der Obstbäume (12.01./9.2./15.3.):

Dieses Jahr gemeinsam mit dem GOBV (Gartenobstbauverein Bülach und Umgebung) haben wir an insgesamt 3 Anlässen Obstbäume in Form gebracht. Wir hoffen auf ein gutes Erntejahr 2019 zusammen mit euch allen!


14.3.19 - JETZT - Unterstütze die Energie-Genossenschaft!

Mit der Kickoff-Veranstaltung vom 14.03.2019 "Solaroffensive in Bülach" soll nun als nächster logischer Schritt eine Energie-Genossenschaft gegründet werden.

JETZT ist genau der richtige Augenblick, um sich einzubringen. Gemeinsam werden die Ziele und auch der Name der Genossenschaft definiert.

 

Wenn Du dies eine gute Sache findest und in irgend einer Art und Weise die Genossenschaft unterstützen kannst, so melde dich sehr gerne bei uns als:

  • Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft
  • Mitwirkung in der Energiegenossenschaft
  • Als Fachperson in der Energiegenossenschaft

Gerne das nebenstehende Formular ausfüllen (PDF oder Word) und per Post oder E-Mail schicken. Vielen Dank und schön, dass Du dabei bist.

 

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14.3.19 - Gelungener Auftakt zur Solar-Initiative in Bülach (1.Forum Wohnen & Energie)

Mit Solarenergie die Abhängigkeit von Erdöl reduzieren und einen lokalen Beitrag zur Energie- und Klimawende leisten – mit diesem Ziel lancierte Transition-Bülach am vergangenen Donnerstag die Solar-Initiative fürs Zürcher Unterland. Über 30 Teilnehmende – mehrheitlich Haus- und Wohnungsbesitzer, aber auch Gewerbetreibende und Mieter – fanden sich zum 1. Forum Wohnen & Energie im HertiLabor ein. Unter dem Titel «Solaroffensive» wurde über den aktuellen Stand von Solarstrom und die geplanten Gründung einer Energiegenossenschaft informiert. Die Initianten der Transition-Gruppe Wohnen & Energie zeigten sich zufrieden: «Der Funken ist gesprungen», sagte Heinrich Gugerli, Dr. Ing., dipl. Ing. ETH/SIA und Moderator. Dass er den Abend mit einem Video-Grusswort von Stadtrat Hanspeter Lienhard eröffnen konnte, zeige zudem die

Bedeutung der geplanten Energie-Genossenschaft.

 

Solarenergie zahlt sich aus

 

Die landläufige Meinung, Solarenergie sei teuer, sei überholt, sagte David Galeuchet, Vorstandmitglied von Swissolar, zu Beginn seiner Ausführungen. In den letzten 10 Jahren seien die Preise für Solarzellen um 90% gefallen. Damit stehe diese Technologie bereit um einen wesentlichen Beitrag zur Energiestrategie 2050 des Bundes zu leisten. Solaranlagen rentierten heute, wenn sie auf einen genügend hohen Eigenverbrauch ausgelegt seien. Das mache Solaranlagen zu einer interessanten Alternative zu herkömmlichen Energiequellen. Für Solarenergie sprechen noch weitere Vorteile: Etwa dass Liegenschaftsbesitzer die selbst produzierte Energie zu einem von ihnen bestimmten Preis ihren Mietern anbieten können. Und diese so nicht nur von günstigeren Energiekosten, sondern auch vom guten Gefühl einer lokalen und umweltschonenden Herkunft profitieren können.

 

Mitmachen lohnt sich

 

Die Förderung und Realisierung von Solaranlagen und damit verbunden einer rationellen Energienutzung sind nur zwei der Ziele, die Transition mit der Gründung der Energiegenossenschaft erreichen möchte. Das sagte Walter Heckendorn und erläuterte die Ziele, Bedingungen und Vorhaben der Genossenschaft. Für ihn ist klar: «Die Mitglieder profitieren neben anderen Vorteilen von einer kostenlosen Erstberatung durch Fachleute. Und unsere Stadt von der lokalen Wertschöpfung und einer grösseren Enegieautonomie.» Weitere Interessierte an der Gründung der Energiegenossenschaft melden sich bis Ende März bei Transition-Bülach (www.transition-buelach.ch).

 

Das 2. Forum Wohnen & Energie zum Thema «Mit Verbraucher-Apps in die persönliche Energiechallenge» findet am 11. April 2019 statt.

 

Für weitere Informationen:

Mathias Spicher, Transition-Bülach, 8180 Bülach, Tel. 078 945 25 46, mspicher@gmx.ch


11.3.19 - Skandinavischer Abend mit Text und Musik

Der Hauptraum des Hertilabors war bis hinten voll am 11. März. Vorne brannte die alte Ständerlampe, welche neben einem aus dem Abbrisshaus geretteten Holzschrank stand; ansonsten war der Raum abgedunkelt und die zwei Öfen spendeten wohlige Wärme. Rose Herger leitete in den Skandinavischen Abend ein. Danach folgte abwechslend ein Stück skandinavische Musik und ein skandinavischer Text und so weiter. Claus Herger las -  mal auf schwedisch, mal auf deutsch, mal beides - skandinavische Texte. Elisabeth Trechslin (Gitarre) und Peter Nagel (Flöte) spielten unplugged musikalische Häppchen, mal Werke, die eigentlich für ganze Orchester wären, mal Auszüge aus einer Klaviersonate, mal schwedische Volkslieder. Der Abend fühlte sich mehr und mehr an wie ein Feierabend in der leichten Brise an der Schärenküste. Ein tolles Erlebnis.

 

Der nächste Abend der Reihe "Kultur im Labor" findet am Montag, 22. April statt. Der Bündner Autor Arno Camenisch wird dann aus seinem neuesten Roman vorlesen. Mehr Infos findest Du hier.


07.03.19 - Erster Frauenstammtisch im Hertilabor

Der erste Anlass vom Frauenstammtisch in unserem Hertilabor war ein voller Erfolg. Ca. 45 Besucherinnen und 2 Besucher hörten der Autorin Susanna Schwager aufmerksam zu. Es konnte nahtlos an die bisherigen stets gut besuchte Anlässe angeknüpft werden.

Wir freuen uns auf weitere spannende Anlässe in der Zukunft. Normalerweise jeden ersten Donnerstag im Monat (Details siehe "Frauenstammtisch).


04.02.19 - Erste GV und Referat von Maurice Maggi

Eine Hofladentour, ein Gemeinschaftsgarten, die Planung einer Solargenossenschaft, eine Mostete mit einem Ertrag von über 1‘000 Liter Most und Apfelmuus, Pétanque-Abende, ein Ratgeber für cleveres Konsumieren in Bülach, die Gründung des «HertiLabors» – die Projekt-Liste, die Transition-Bülach 2018 umgesetzt hat, ist lang.

Dies zeigte sich an der ersten Generalversammlung des Vereins, der vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde und sich auf lokaler Ebene für einen Wandel in Konsum, Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Zukunft einsetzt. 100 Mitglieder zählt Transition-Bülach bereits, rund 45 fanden sich am 4. Februar im «HertiLabor», der ehemaligen Herti-Baracke, ein, um die Zukunft des Vereins aktiv mitzugestalten.

 

«Anlässlich der Gründung hatten wir einen Film produziert, der Bülach als Stadt zeigt, wo sich die Bewohnerinnen und Bewohner kennen und auf der Strasse miteinander ins Gespräch kommen», wandte sich Vereinspräsident Mathias Spicher in seiner Begrüssung an die Generalversammlung. «Heute geht es mir genauso wie in diesem Film: Ich begegne immer mehr bekannten Gesichtern. Ich bin mir sicher, dass auch ihr solche Momente hattet.» Die in den folgenden eineinhalb Stunden diskutierten Traktanden wurden von der Generalversammlung allesamt gutgeheissen – die Jahresrechnung, die mit einem Überschuss schloss, einstimmig, das Budget 2019 mit wenigen Enthaltungen und Gegenstimmen.

Ganz ohne Gegenstimme und mit viel Applaus wählten die Vereinsmitglieder zuletzt ihren neu zusammengesetzten Vorstand, der sich aus Mathias Spicher (Präsident), Tanja Schneider, Benedikt Schuster und Barbara Gugerli zusammensetzt. Patrick Illi wurde als Revisor wiedergewählt.

 

Ganz nach dem Vereinsmotto «Einfach, machen Jetzt!» nutzte Transition-Bülach auch ihre erste Generalversammlung für eine Prise

 

Aktivismus: Im Anschluss an die Versammlung lud sie zu einem öffentlichen Referat von Maurice Maggi ein, der in Zürich seit 30 Jahren Wildblumen auf ungenutzten Flächen aussät und so im Kleinen die Welt positiv verändert.

(Text von Olivia Rigoni)


19.01.19 - "Weichenstellung"

Am Samstag 19.01.19 hatten wir unsere grosse "Weichenstellung" der Herti-Baracke. Alle Anwesenden haben gemeinsam die Prioritäten definiert und so die Weichen der nahen Zukunft gestellt.

Und den definitiven Namen hat das Ding auch. Ab sofort nennen wir es vielsagend "Herti-Labor". Bist Du bereit für Experimente?